„Teilhabe ermöglichen – gesundheitsförderliche Angebote inklusiv gestalten“
Eine Lernwerkstatt auf Basis der Good Practice-Kriterien zur soziallagenbezogenen Gesundheitsförderung

Inklusive Angebote in der Gesundheitsförderung sind ein Schlüssel, um allen Menschen – unabhängig von Alter, Behinderung oder Lebenslage – echte Teilhabe zu ermöglichen.
Menschen mit Behinderung stoßen in der kommunalen Gesundheitsförderung jedoch noch immer auf zahlreiche Barrieren: von unzugänglichen Räumen über unklare Kommunikation bis hin zu fehlender Ansprache ihrer Bedarfe. Diese Good Practice-Lernwerkstatt richtete den Blick gezielt auf die Verbesserung ihrer Teilhabe-Chancen.
Expert:innen gaben an diesem Tag Einblicke in ihre Arbeit in der Inklusiven Gesundheitsförderung, berichteten von erfolgreichen Ansätzen und beantworteten Fragen zum Thema.
Janine Kolbig (Perspektive leben e.V.) sensibilisierte in ihrem Beitrag zunächst für das Thema Behinderung und gab eine Einführung in die Bedeutung inklusiver Strukturen in der Gesundheitsförderung. Gemeinsam mit den Teilnehmenden betrachtete sie bestehende Hürden im Gesundheitssystem, die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention sowie die Zusammenhänge zwischen Inklusion und gesundheitlicher Chancengleichheit.
Die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg lud im zweiten Teil der Veranstaltung dazu ein, sich mit den Good Practice-Kriterien auseinanderzusetzen – mit dem Fokus auf das Kriterium „niedrigschwellige Arbeitsweise“: Wie können Angebote so gestaltet werden, dass sie insbesondere Menschen mit Behinderung niedrigschwellig und barrierefrei erreichen? Welche Herausforderungen und Besonderheiten gilt es dabei zu beachten?
Antworten darauf gaben schließlich Kerstin Gemes und Pia Khan von der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (GESUNDHEIT FÜR ALLE – JETZT!). Sie stellten praxisnahe Beispiele und Erfahrungen vor, wie gesundheitsfördernde Angebote so entwickelt und umgesetzt werden können, dass auch Menschen mit Behinderung davon profitieren. Anhand guter Praxis zeigten sie, wie Barrieren erkannt und abgebaut, Angebote geöffnet und inklusive Strukturen nachhaltig verankert werden können.
Die Lernwerkstatt richtete sich an Fachkräfte und Multiplikator:innen, die bereits gesundheitsfördernde Angebote im Stadtteil durchführen oder zukünftig entwickeln möchten - und diese Angebote barrierefreier und inklusiver gestalten wollen, insbesondere für Menschen mit Behinderungen und ältere Menschen.
Weitere Informationen zu den Good Practice-Kriterien unter:
https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/good-practice
Programm
- "Warum inklusive Angebote in der Gesundheitsförderung unverzichtbar sind" –
Janine Kolbig | Perspektive leben e.V. - Die Good Practice-Kriterien allgemein und das Kriterium „niedrigschwellige Arbeitsweise“ im Fokus –
Dorota Lazarski | Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg - "Wie gestalte ich mein Angebot der Gesundheitsförderung niedrigschwellig und inklusiv?" –
Kerstin Gemes & Pia Khan | Evangelische Stiftung Alsterdorf, GESUNDHEIT FÜR ALLE - JETZT! - Interaktive Phase und Austausch
Moderation der Veranstaltung:
Dorota Lazarski & Franziska Alpen | Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg
Kosten
Teilnahmegebühr
Die Veranstaltung ist kostenfrei.
Teilnahmebedingungen
Bitte melden Sie sich über das unten aufgeführte Anmeldeformular
bis zum 14. November 2025 an.
Mit Ihrer Anmeldung akzeptieren Sie die Teilnahmebedingungen. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns eine Anmeldebestätigung per E-Mail.
Rechtliche Hinweise
Hier finden Sie die allgemeinen rechtlichen Teilnahmebedingungen zur Teilnahme an der Veranstaltung.
Veranstalter:in
Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.
Hammerbrookstraße 73
20097 Hamburg
040 288 03 64-0
https://www.hag-gesundheit.de
Veranstaltungsort
Rudolf Steiner Haus
Mittelweg 11-12
20148 Hamburg