Beratung und Begleitung für den Transfer

Landungsbrücke in Ihrem Bundesland umsetzen

Sie möchten Landungsbrücke in Ihrem Bundesland etablieren und junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf stärken? Hier finden Sie Informationen dazu.

Gruppe junger Menschen

Der Übergang von der Schule in den Beruf ist für junge Menschen mit vielfältigen Veränderungen verbunden. Sie treffen wichtige Zukunftsentscheidungen, orientieren sich in neuen Strukturen und übernehmen neue Rollen. Viele erleben diese Phase als herausfordernd. Umso wichtiger ist es, junge Menschen in dieser Übergangsphase zu unterstützen, ihre Ressourcen zu stärken und ihr seelisches Wohlbefinden zu fördern.

Genau hier setzt Landungsbrücke an: Das erprobte Programm fördert das seelische Wohlbefinden junger Menschen im Übergang Schule – Beruf und unterstützt Fachkräfte dabei, Übergänge gesundheitsförderlich zu gestalten. Dazu verbindet Landungsbrücke die Qualifizierung von Fachkräften mit Praxistransfer und dem Aufbau gesundheitsfördernder Strukturen. Die Umsetzung kann gemeinsam mit regionalen Partner:innen an die jeweiligen Gegebenheiten weiterer Bundesländer angepasst werden.

Das Programm richtet sich an Fachkräfte, die junge Menschen beim Übergang in Ausbildung und Beruf begleiten, beispielsweise aus:

  • berufsbildenden Schulen,
  • Ausbildungsbetrieben,
  • Beratungsstellen,
  • der Jugendhilfe und weiteren Unterstützungsstrukturen.

Sie möchten Landungsbrücke in Ihrem Bundesland umsetzen oder prüfen, ob das Programm zu Ihren Strukturen passt? Die HAG Kontor gGmbH begleitet interessierte Landesakteur:innen und Institutionen bei der Planung, Anpassung und Umsetzung des Programms.
 

Ich hab mich mit 20 gefühlt, wie ein 50-jähriger und alle haben gesagt: Dein Leben geht los.

Auszubildender, Landungsbrücke-Fachtagung 2024

Video zum Übergang Schule - Beruf

Junge Menschen berichten über ihre Erfahrungen beim Übergang von der Schule in den Beruf und geben Einblicke in Herausforderungen, Erwartungen und Veränderungen dieser Lebensphase.

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Ziele

Das seelische Wohlbefinden von jungen Menschen im Übergang von der Schule in den Beruf ist gestärkt. 

Dazu gehört, dass Fachkräfte, die mit jungen Menschen im Übergang Schule – Beruf arbeiten, über das notwendige Fachwissen und methodische Kompetenzen verfügen, um:

  • die psychosoziale Gesundheit junger Menschen zu fördern,
  • junge Menschen in ihrer Resilienz und ihren persönlichen Ressourcen zu stärken,
  • wertschätzende Kommunikation anzuwenden,
  • die Inhalte des Programms in die eigenen Organisationsstrukturen zu übertragen,
  • langfristige Unterstützungsangebote in Schulen, Betrieben und weiteren Einrichtungen aufzubauen.


Zur Unterstützung der Übertragung in die Praxis erhalten die Teilnehmenden einen Methodenkoffer. Dieser bietet Fachkräften praktische Materialien und Methoden zur direkten Anwendung in der Arbeit mit jungen Menschen.

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Maßnahmen

Landungsbrücke besteht aus erprobten Projektbausteinen. Diese werden je nach vorhandenen Bedarfen in ihrer konkreten Ausrichtung an die jeweiligen länderspezifischen Gegebenheiten angepasst. 

Zu den zentralen Maßnahmen gehören:

  • Fortbildungsreihe für Fachkräfte
    Aufeinander aufbauende Module vermitteln Grundlagen zu seelischem Wohlbefinden im Übergang Schule – Beruf, Resilienzförderung und wertschätzender Kommunikation.
  • Begleiteter Praxistransfer in den Institutionen
    Teilnehmende Institutionen entwickeln und erproben eigene Maßnahmen und werden dabei prozessbegleitend unterstützt. Einige Praxisbeispiele aus “Landungsbrücke 2” können hier nachgelesen werden. 
  • Methodentool
    Eine wachsende Sammlung aus Methoden, Materialien und Good-Practice-Beispielen unterstützt Fachkräfte dabei, die Inhalte dauerhaft in ihren Alltag zu integrieren.
  • Fachaustausch und Vernetzung
    Regelmäßige (digitale und analoge) Austauschtreffen bringen Fachkräfte aus unterschiedlichen Institutionen zusammen, machen Erfahrungen sichtbar und ermöglichen Lernen voneinander.
  • Fachtagungen und Fachöffentlichkeit
    Veranstaltungen auf Landes- und Bundesebene machen Erfahrungen und Ergebnisse von Landungsbrücke sichtbar und stärken das Thema „seelisches Wohlbefinden im Übergang Schule – Beruf“ in der Fachöffentlichkeit.
  • Kooperation mit Landesakteur:innen
    Gemeinsam mit relevanten Partner:innen im jeweiligen Bundesland werden Strukturen aufgebaut, die eine nachhaltige Verankerung des Programms vor Ort ermöglichen.
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Wer kann Landungsbrücke umsetzen?

Die Umsetzung eignet sich für Institutionen und Netzwerke, die Landungsbrücke in Ihrem Bundesland etablieren und junge Menschen beim Übergang von der Schule in den Beruf stärken möchten. Für die Umsetzung wird eine Projektträgerinstitution beziehungsweise Landeskoordinationsstelle benötigt, die die regionale Steuerung übernimmt.

Geeignete Umsetzungspartner:innen sind beispielsweise:

  • Landes- und kommunale Akteur:innen
    z. B. Landesvereinigungen für Gesundheitsförderung, Gesundheitsämter, Fachstellen für Prävention, Ministerien, Kommunen.
  • Weitere Partner im Übergang Schule – Beruf
    z. B. Kammern, Träger der Jugendhilfe, Beratungsstellen oder Netzwerke im Bereich Ausbildung und Berufseinstieg.

Die HAG Kontor gGmbH begleitet Landeskoordinator:innen bei der Einführung und Umsetzung von Landungsbrücke durch fachliche Beratung, Transferbegleitung und Unterstützung bei der Weiterentwicklung.

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Wie kommt Landungsbrücke in Ihr Bundesland?

Wer kann Landungsbrücke umsetzen

Sie möchten prüfen, ob Landungsbrücke zu Ihren Strukturen passt oder das Programm in Ihrem Bundesland umsetzen?

So kann der Weg aussehen:

  • Kontakt aufnehmen
    Sie schildern Ihre Ausgangslage, Zielgruppe und vorhandenen Strukturen, beispielsweise Region, beteiligte Institutionen oder bestehende Netzwerke.
  • Gemeinsamen Bedarf prüfen
    In einem Gespräch wird geklärt, welche Herausforderungen im Übergang Schule – Beruf bei Ihnen besonders relevant sind und wie Landungsbrücke dazu beitragen kann, junge Menschen und Fachkräfte zu stärken.
  • Programm anpassen und Partner gewinnen
    Auf Grundlage der Erfahrungen aus Hamburg wird ein Konzept entwickelt, das zu Ihrem Bundesland passt – gemeinsam mit relevanten Landes- und Regionalpartner:innen (z. B. Ministerien, Krankenkassen, Kammern, Netzwerke).
  • Umsetzung planen
    Es werden konkrete Schritte vereinbart: Fortbildungsreihe für Fachkräfte, begleiteter Praxistransfer in Betrieben und Schulen, Aufbau eines Methodentools sowie Austausch- und Fachformate.
  • Erfahrungen sichern und weiterentwickeln
    Erfahrungen aus Ihrem Bundesland fließen in die Weiterentwicklung von Landungsbrücke ein und werden für andere Regionen nutzbar gemacht. 
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Förderer

Landungsbrücke wurde von der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V. mit Fördermitteln der Landesrahmenvereinbarung Hamburg entwickelt und wird seit 2013 in Hamburg umgesetzt. Aktuell wird das Programm in Hamburg und Schleswig-Holstein durchgeführt. Die HAG Kontor gGmbH begleitet die Umsetzung in weiteren Bundesländern als Koordinations- und Transferstelle.

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HAG-Publikationen und Materialien

Erfahrungen, Ergebnisse und Materialien aus bisherigen Umsetzungen unterstützen interessierte Bundesländer bei der Planung und Umsetzung von Landungsbrücke.

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