Fachtagung

Geflüchtete Kinder und ihre Familien in Hamburg: Neue Impulse für kinderfreundliche Unterkünfte

Fachtag zur Verbesserung des Kinderschutzes in der öffentlich rechtlichen Unterbringung.

Mi. 27.10.21, 09:00 — 14:00 Uhr
Online (Zoom) | HAG

Dokumentation der Veranstaltung

Zwei Kinder

Im Folgenden finden Sie die Präsentationen der Vorträge und Workshops zum Download:

Vortrag 1
Geflüchtete Familien und ihre Kinder: Entwicklungsrisiken, Behandlungsangebote, Versorgungsdefizite
Prof. Dr. med Jörg M. Fegert
Universitätsklinikum Ulm
Vortrag 2
Schutz geflüchteter Kinder und Jugendliche - eine ganzheitliche Aufgabe
Dr. Thomas Meysen
SOCLES International Centre for Socio-Legal Studies, Heidelberg
Vortrag 3
Rahmenbedingungen und Kinderschutz in der öffentlich-rechtlichen Unterbringung – Entwicklung und Perspektiven
Chantal Kock
Referentin für Kinderschutz, Fördern & Wohnen
Vortrag 3
Rahmenbedingungen und Kinderschutz in der öffentlich-rechtlichen Unterbringung – Entwicklung und Perspektiven
Andreas Thiel
Referatsleitung öffentlich-rechtlicher Unterbringung; Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration
Workshop 2
Gesunde Entwicklung von Kindern in öffentlich-rechtlicher Unterbringung: Strukturen der Förderung durch den öffentlichen Gesundheitsdienst Hamburg
Herr Dr. Bauer
Abteilungsleitung Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Bezirk Nord
Frau Dr. Meyer-Osores
Ärztin im Schulärztlichen Dienst Bezirk Nord
Frau Fröhlich
Mütterberatung Bezirk Altona
Workshop 3: Ergebnisse
Kinderschutz braucht gute Netzwerke – Erfahrungen aus den SIN-Projekten im Bezirksamt Wandsbek
Jutta Schinscholl
Netzwerkmanagement Wandsbek
Miranda Ivanic
Projektleitung Kurzin IB
Gabriele von Stritzky
Bereichsleitung Fördern & Wohnen
Workshop 4: Ergebnisse
Kindeswohl von Anfang an: Konzepte der Frühen Hilfen in der Arbeit mit geflüchteten Familien
Ann-Katrin Amon & Jil Mertens
Familienhebammen im Familienteam ADEBAR, GWA St. Pauli e.V.
Stefanie Delijaj & Alena Guzy
Kultursensible Familienbegleitung, Deutscher Kinderschutzbund LV Hamburg e.V.
Carola Miehe
Projektkoordination, Familienteam Neuallermöhe, Vier- & Marschlande, Lohbrügge, Sprungbrett e.V.
Workshop 5
Kinderschutz als Teil der nationalen Mindesstandards zum Gewaltschutz für geflüchtete Menschen
Florian Töpfer
Multiplikator für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften, DeBUG-Kontaktstelle für Hamburg und Schleswig-Holstein, DRK-Landesverband Schleswig-Holstein e.V.
Ulrike Ottl
Multiplikatorin für Gewaltschutz, DeBUG-Kontaktstelle für Niedersachsen und Bremen, Diakonie Osnabrück Stadt und Land
Workshop 5: Ergebnisse
Workshop 7: Ergebnisse
Kinderfreundliche Unterkunft – für ein gesundes Aufwachsen von Kindern. Vorstellung des Projektkonzeptes und der Evaluationsergebnisse aus Altona
Malte Meyer-Abels
Teamleiter Wohnen, Wohnunterkunft Albert-Einstein-Ring, Fördern & Wohnen
Cornelia Zeuch
Teamleiterin Wohnen, Unterkunft August-Kirch-Straße, Fördern & Wohnen
Vanessa Janßen
Referentin für Partnerschaften, Plan International Deutschland e.V.
Workshop 8
Leave no one behind - Warum ist die frühe Identifikation von Traumatisierungen so bedeutsam, wenn es um die psychische Gesundheitsförderung von (geflüchteten) Kindern geht?
Dr. Meike Nitschke-Janssen
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, KFU-Projekte
Zusammenfassung des Chatverlaufs aus dem Plenum

Die Bedingungen, unter denen Kinder nach der Flucht leben, entscheiden darüber, ob und wie gut traumatisierende Erlebnisse verarbeitet werden können. Ein Kind, welches nach der Flucht Normalität und Erholung wiederfinden kann, Ruhe und Familienleben erlebt (ggf. Therapie erhält), hat die Chance sich trotz aller erlebten Widrigkeiten gesund zu entwickeln. (vgl. SOCLES  „Schutz begleiteter geflüchteter Kinder und Jugendlicher“, 2020). Wie können Bedingungen für geflüchtete, begleitete Kinder und ihre Familien in öffentlich rechtlicher Unterbringung gut gestaltet werden, so dass Unterkünfte in Hamburg sichere Orte für Entwicklung von Kindern sind? Dies soll auf dem Fachtag mittels einführender Vorträge und in konkret diskutierenden Arbeitsgruppen erörtert werden.

Die Veranstaltung richtet sich an Fachkräfte des Unterkunfts- und Sozialmanagements in den Einrichtungen der öffentlichen rechtlichen Unterbringung in Hamburg, des Kinderschutzes, der Frühen Hilfen, der Familienförderung,  der Sozialraumteams, des Gesundheitswesens, der Jugendämter sowie der integrativen Sozialraumplanung, der Angebote der Jugendhilfe, insbesondere denen der Sozialräumlichen Integrationsnetzwerke (SIN) und alle weiteren in Unterkünften für Geflüchtete Mitwirkenden und Interessierten. Im Anschluss der Vorträge gibt es Zeit für Austausch und Rückfragen.

Die Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (Sozialbehörde), dem Bezirksamt Altona und Plan International Deutschland e.V..  Die Veranstaltung  wird aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen gefördert.

Programm

 
08:45 — 09:00 Uhr

Einwählen und Ankommen

09:00 — 09:20 Uhr

Begrüßung und Eröffnung

Dr. Melanie Leonhard | Senatorin für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration der Freien und Hansestadt Hamburg

09:20 — 09:50 Uhr

Vortrag 1

Geflüchtete Familien und ihre Kinder: Entwicklungsrisiken, Behandlungsangebote, Versorgungsdefizite.

Prof. Dr. med Jörg M. Fegert  | Universitätsklinikum Ulm

09:50 — 10:20 Uhr

Vortrag 2

Schutz geflüchteter Kinder und Jugendliche – eine ganzheitliche Aufgabe.

Geflüchtete Kinder und Jugendliche sind eine hochbelastete Gruppe. Schutz umfasst für sie daher vor allem auch Förderung. Die Forschung zeigt, wie notwendig und zugleich lohnend sie ist.

Dr. Meysen | SOCLES International Centre for Socio-Legal Studies, Heidelberg

10:20 — 10:50 Uhr

Vortrag 3

Rahmenbedingungen und Kinderschutz in der öffentlich-rechtlichen Unterbringung – Entwicklung und Perspektiven.

Andreas Thiel | Referatsleitung öffentlich-rechtlicher Unterbringung, Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration,
Chantal Kock | Referentin für Kinderschutz, Fördern & Wohnen

10:50 — 11:00 Uhr

Einführung in die Workshops

11:00 — 11:30 Uhr

Pause

11:30 — 12:30 Uhr

Parallele Workshops zur Information und zum fachlichen Austausch

Workshop 1

Kultur- und Migrationssensibler Kinderschutz: Wie kann es gelingen?

Input: Agnes Mali | Koordinatorin für Kinderschutz & Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen Altona

Moderation: Christiane Geng | Fachamt für Jugend- und Familienförderung Altona, Leitung

Workshop 2

Gesunde Entwicklung von Kindern in öffentlich-rechtlicher Unterbringung: Strukturen der Förderung durch den öffentlichen Gesundheitsdienst Hamburg

Inputs:

  • allgemeiner Input zum ÖGD und JPD | Herr Dr. Bauer Abteilungsleitung Kinder- und Jugendgesundheitsdienst Bezirk Nord
  • Input zum Schulärztlichen Dienst | Frau Dr. Meyer-Osores, Ärztin im Schulärztlichen Dienst Bezirk Nord
  • Input zur Mütterberatung | Frau Fröhlich, Mütterberatung Bezirk Altona

Moderation: Nicole Dirks-Wetschky | Referentin für Prävention, Gesundheitsförderung und öffentlicher Gesundheitsdienst, Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration

Workshop 3

Kinderschutz braucht gute Netzwerke – Erfahrungen aus den SIN-Projekten im Bezirksamt Wandsbek

Input: Jutta Schinscholl | Netzwerkmanagement Wandsbek,
Miranda Ivanic | Projektleitung Kurzin IB,
Gabriele von Stritzky | Bereichsleitung Fördern & Wohnen

Moderation: Kirsten Holert | Referentin für Kinderschutz, Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration

Workshop 4

Kindeswohl von Anfang an: Konzepte der Frühen Hilfen in der Arbeit mit geflüchteten Familien.

Input: Ann-Katrin Amon & Jil Mertens | Familienhebammen im Familienteam ADEBAR, GWA St. Pauli e.V.,
Stefanie Delijaj & Alena Guzy | Kultursensible Familienbegleitung, Deutscher Kinderschutzbund LV Hamburg e.V.,
Carola Miehe | Projektkoordination, Familienteam Neuallermöhe, Vier- & Marschlande, Lohbrügge, Sprungbrett e.V.

Moderation: Susanne Hüttenhain | Landeskoordinatorin Frühe Hilfen, Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration

Workshop 5

Kinderschutz als Teil der nationalen Mindesstandards zum Gewaltschutz für geflüchtete Menschen

Input: Florian Töpfer | Multiplikator für Gewaltschutz in Flüchtlingsunterkünften, DeBUG-Kontaktstelle für Hamburg und Schleswig-Holstein,  DRK-Landesverband Schleswig-Holstein e.V.,
Ulrike Ottl | Multiplikatorin für Gewaltschutz, DeBUG-Kontaktstelle für Niedersachsen und Bremen, Diakonie Osnabrück Stadt und Land

Moderation: Frau Chantal Kock | Kinderschutzreferentin, fördern und wohnen

Workshop 6

Der Kinderrechte-Check: Qualität steigern in der Unterbringung geflüchteter Kinder

Input: Katrin Knauder & Ulrike Maiwald | Teamleitungen Flucht und Migration, Save the Children Deutschland e.V.

Moderation: Jasmina Feldmann | Teamleiterin Kinderschutzprogramme in Deutschland, Plan International Deutschland e.V.

Workshop 7

Kinderfreundliche Unterkunft – für ein gesundes Aufwachsen von Kindern. Vorstellung des Projektkonzeptes und der Evaluationsergebnisse aus Altona

Input:  Malte Meyer-Abels | Teamleiter Wohnen Wohnunterkunft Albert-Einstein-Ring, Fördern & Wohnen,
Cornelia Zeuch | Teamleiterin Wohnen, Unterkunft August-Kirch-Straße, Fördern & Wohnen,
Vanessa Janßen | Referentin für Partnerschaften, Plan International Deutschland e.V.

Moderation: Monika Brakhage | Abteilungsleitung Integrierte Sozialplanung Altona

Workshop 8

Leave no one behind - Warum ist die frühe Identifikation von Traumatisierungen so bedeutsam, wenn es um die psychische Gesundheitsförderung von (geflüchteten) Kindern geht?

Input: Dr. Meike Nitschke-Janssen | Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, KFU-Projekte

Moderation: Lisa vom Felde | Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der Psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer – BAfF e. V.

12:30 — 12:45 Uhr

Pause

12:45 — 13:15 Uhr

Das Wichtigste aus den Workshops in 90 Sekunden

13:15 — 13:55 Uhr

Kacheldiskussion und Ausblick

14:00 Uhr

Ende der Veranstaltung

Moderation

Monika Fabricius | Redakteurin, Moderatorin

Kosten

Teilnahmegebühr

Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Teilnahmebedingungen

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis zum 22. Oktober 2021 00:00 Uhr (Anmeldeschluss) an.

Mit Ihrer Anmeldung akzeptieren Sie die Teilnahmebedingungen. Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns eine Anmeldebestätigung per E-Mail.

Hinweise

Ihre Anmeldedaten werden zum Zweck der Veranstaltungsdurchführung gespeichert. Sie werden nicht an Dritte weitergegeben.

Rechtliche Hinweise

Hier finden Sie die allgemeinen rechtlichen Teilnahmebedingungen  zur Teilnahme an der Veranstaltung.

Veranstalter*in

Fragen zur Anmeldung: Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Hammerbrookstraße 73
20097 Hamburg
040 288 03 64-02
veranstaltungen@hag-gesundheit.de
https://www.hag-gesundheit.de

Die Fachtagung ist eine Kooperationsveranstaltung der Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (Sozialbehörde), dem Bezirksamt Altona und Plan International Deutschland e.V..  Die Veranstaltung  wird aus Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen gefördert.

Veranstaltungsort

Anmeldung

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