Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

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Veranstaltungen

Fachtagung Frühe Hilfen (ausgebucht)

Mittwoch, 08. Mai 2019 08:30 - 16:30

„Guter Start für Hamburgs Kinder“

Die Veranstaltung ist ausgebucht!

Zu Beginn des letzten Jahres wurde die Bundesinitiative Frühe Hilfen in eine langfristige Bundesstiftung überführt. Vor diesem Hintergrund wird nun das Landeskonzept „Guter Start für Hamburg Kinder“ gemeinsam mit Kernakteur*innen der Frühen Hilfen weiterentwickelt. Zentrale Bausteine möchten wir Ihnen im Rahmen des Fachtages vorstellen.

Darüber hinaus widmet sich der Fachtag dem Thema der kindlichen Regulationsstörungen: Mit einem Fachvortrag und fünf parallel stattfindenden Workshops möchten wir die Auseinandersetzung mit dem Themenfeld der kindlichen Regulationsstörungen vertiefen und Ihnen die Möglichkeit für intensiven fachlichen Austausch sowie Vernetzung bieten.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, der Schwangerenberatung, der Familienförderung und Jugendhilfe sowie an alle (weiteren) Akteure, die in den Netzwerken der Frühen Hilfen in Hamburg tätig sind.

HINWEIS:

BITTE BEACHTEN Sie, dass die Veranstaltung leider ausgebucht ist. Es gibt auch leider keine Plätze mehr auf der Warteliste.

Veranstaltungsprogramm
Fachtagung Frühe Hilfen (ausgebucht)
Mittwoch, 08. Mai 2019
08:30

Ankommen und Anmelden

 
09:00

Begrüßung und Eröffnung

Cornelia Prüfer-Storcks
Senatorin für Gesundheit und Verbraucherschutz
der Freien und Hansestadt Hamburg
Dr. Melanie Leonhard
Senatorin für Arbeit, Soziales,
Familie und Integration der Freien und
Hansestadt Hamburg

 
09:30

„Guter Start für Hamburgs Kinder“ – Landeskonzept aktuell

Susanne Hüttenhain
Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und
Integration // Landeskoordination Frühe Hilfen
Dr. Heidi Wucherpfennig
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
// Referentin für Frühe Hilfen
weitere Akteurinnen und Akteure der
Frühen Hilfen Hmburg

 
10:15

Pause

 
10:45

Kindliche Regulationsstörungen – wann sind Frühe Hilfen sinnvoll?

Dr. Nikolaus von Hofacker
ae4 Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie
und -psychotherapie, Eltern-Säuglings- und
Kleinkind-Psychotherapie, München

 
12:30

Pause mit Mittagessen

 
13:30

Parallel laufende Workshops zur Information und zum fachlichen Austausch

 
13:30

WS 1: Fütterstörungen - anhand videografierter Beispiele

In dem Seminar wird auf der Grundlage des Vortrages auf das Störungsbild der Fütterstörungen differenzierter eingegangen. Anhand videografierter Fälle werden Entstehungsbedingungen, wichtige diagnostische Maßnahmen sowie konkrete Interventionsansätze aufgezeigt.

Dr. Nikolaus von Hofacker

 
13:30

WS 2: Babys, die untröstlich weinen – was tun?

Unstillbares Schreien im Säuglingsalter kann unterschiedliche Gründe haben. Das Seminar bietet einen Überblick in die Differentialdiagnostik und Einblick in verschiedene Konzepte der Beratung und Behandlung von so genannten „Schreibabys“ orientiert am Angebot der SchreibabySprechstunde Hamburg.
Massive elterlicher Erschöpfung sowie Ohnmachtsgefühle und Verzweiflung können zudem ein Risiko für das kindliche Leben darstellen. Zentrale Ziele von Beratung und Behandlung sind daher die Entlastung der Eltern durch die gemeinsame Entwicklung von Lösungsstrategien zur Beruhigung von Baby und Eltern im Sinne einer positiv gelingenden Beziehungs- und Bindungsentwicklung sowie der Prävention von Schütteltraumata.

Dr. Susanne Hommel

 
13:30

WS 3: Körperbasierter Stressbewältigungsansatz

Unter starker Belastung ist unsere Fähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungen zu gestalten, eingeschränkt. Wir wissen zwar, dass gegenseitige Verständigung und Unterstützung helfen können, sowohl unsere eigenen als auch fremde Reaktionen auf Stress einzuordnen bzw. zu regulieren. Trotzdem kann es leicht passieren, dass Kooperationsfähigkeit unter Stressbelastung einbricht – nicht nur zwischen Eltern und Kindern, sondern auch zwischen Erwachsenen/Fachkräften. Hinzu kommt, dass wir je nach Alter, Kultur oder persönlicher Erfahrung unterschiedlich über psychisches Befinden denken und sprechen. Einen gemeinsamen Nenner bietet jedoch das Wissen, dass jede/r von uns ein Nervensystem hat, welches ähnlich auf Stress, aber auch ähnlich auf Wohlbefinden reagiert.
Im Workshop wird die „Garten Methode für Gemeinschaftsresilienz“ anhand von körperbasierten Stressregulationsübungen vorgestellt, denen aktuelle Erkenntnisse der (sozialen) Neurobiologie zugrunde liegen.

Monica Blotevogel

 
13:30

WS 4: Entwicklungspsychologische Beratung kultursensibel

Viele Familien haben Krieg, Verfolgung, Gewalt und Flucht erfahren müssen. Sie sind durch diese Ereignisse erschöpft, psychisch belastet und oft auch schwer traumatisiert. Die aktuelle Lebenssituation in den Unterkünften und die häufig ungeklärte Bleibe-Perspektive der Familien tragen zu einem fortgesetzten hohen Stress der Menschen bei.
Im Workshop werden anhand exemplarischer Fall-Beispiele folgende Fragen thematisiert:
o Wie kann der Zugang zu Familien gefunden werden, deren Kinder Anpassung- und Entwicklungsprobleme haben und die häufig noch nicht über Erfahrung mit Unterstützungsangeboten in Hamburg verfügen?
o Wie kann Entwicklungspsychologische Beratung kultursensibel, im Bewusstsein von Sozialisations- und Erziehungsbedingungen unterschiedlicher kultureller Kontexte, umgesetzt werden?
o Welche Schwierigkeiten und Gelingensfaktoren begegnen uns in der Beratung?

Marianne Witten

 
13:30

WS 5: Kollegiale Fallberatung kindlicher Regulationsstörungen

An manchen Stellen geht es mit einem Fall nicht weiter und alle bekannten Strategien führen in eine Sackgasse. Auch das gehört zur beruflichen Praxis in den Frühe Hilfen dazu. Die kollegiale Fallberatung ermöglicht Fragestellungen der Teilnehmenden zu schwierigen und belastenden Fällen im interdisziplinären Austausch zu bearbeiten und gezielt Veränderungsprozesse in Gang zu setzen. Anhand von anonymisierten Fällen zum Thema „Kindliche Regulationsstörungen“ sollen neue Sichtweisen eingenommen und weitere Lösungsansätze gemeinsam entwickelt werden. Sie haben die Möglichkeit, selbst einen Fall einzubringen oder Fallfragen zu formulieren.

Julia Weber

 
15:25

Interaktive Ergebnissicherung bei Kaffee und Kuchen

 
16:15

Abschluss im Plenum und Ausblick

 
16:30

Ende der Veranstaltung

Moderation: Anita Hüseman

 
Veranstaltungsort
Rudolf Steiner Haus Hamburg
Mittelweg 11-12
20148 Hamburg
Veranstalter
Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration
Hamburger Straße 47
22083 Hamburg
Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
Billstraße 80
20539 Hamburg
Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V.
Hammerbrookstraße 73
20097 Hamburg
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icon: dokument Einladungsflyer
Teilnahmegebühr

keine

 

Veranstaltungen

 
Aktualisiert am 25.04.19 15:42