Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

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Veranstaltungen

Sterben ohne Obdach - Brauchen wohnungslose Menschen Sterbebegleitung?

Dienstag, 13. Oktober 2015 18:30 - 21:00

Diskussionsveranstaltung im Rahmen der Hamburger Hospizwoche 2015

Auch Wohnungslose müssen sterben. Sie sterben häufig allein - in der Wohnunterkunft, im Krankenhaus, auf der Straße, manchmal auch im Hospiz.
In den Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe ist es nicht immer leicht, eine Situation zu schaffen, dass Bewohnerinnen und Bewohner würdevoll und so, wie sie es sich wünschen, sterben können.
Bisher gibt es nur vereinzelt Zusammenarbeit mit ambulanter Sterbebegleitung. Die besonderen Lebensbedingungen in den Wohnunterkünften, wie zum Beispiel Mehrbettzimmer, sanitäre Gemeinschaftseinrichtungen und die schlechte physische und psychische Verfassung der Klientinnen und Klienten (etwa Verwahrlosung, Drogenkonsum) erschweren die Einbeziehung von freiwillig Engagierten.
Seit einigen Jahren arbeiten Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen der Hamburger Hilfelandschaft unter dem Dach der Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit in der HAG an der Schnittstelle zwischen Wohnungslosenhilfe und Gesundheitsversorgung. Gemeinsam soll die sektorenübergreifende Zusammenarbeit der Wohnungslosenhilfe, der medizinisch-pflegerischen Versorgung und - seit 2011 - der Hospiz- und Palliativarbeit gefördert werden, um die Situation kranker und sterbender Menschen ohne Obdach zu verbessern.
Dieses Jahr wurde die Koordinierungsstelle Gesundheitliche Chancengleichheit Hamburg dafür mit dem 1. Preis der BundesHospizstiftung ausgezeichnet.

Veranstaltungsprogramm
Sterben ohne Obdach - Brauchen wohnungslose Menschen Sterbebegleitung?
Dienstag, 13. Oktober 2015
18:30

Begrüßung und Einführung ins Thema

Petra Hofrichter, Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG)

 
18:45

Wohnungslos in Hamburg: Informationen über die Lebenslagen von wohnungslosen Menschen und die Angebote des Hilfesystems

Ina Ratzlaff, fördern & wohnen AÖR und Ingrid Kieninger, Caritasverband für Hamburg- Krankenstube für Obdachlose

icon: dokument Vortrag Sterben Ohne Obdach [pdf Dokument, 251 KB]

 
19:00

Wie werden sterbende Menschen in Hamburg begleitet?

Uwe Enenkel, Malteser Hilfsdienst e.V. und Stefanie Janssen,
Ambulanter Hospizdienst der Diakonie St. Pauli / Ottensen

icon: dokument Vortrag Ambulante Strukturen [pdf Dokument, 474 KB]

icon: dokument Vortrag Palliativversorgung [pdf Dokument, 71 KB]

 
19:15

Brauchen wohnungslose Menschen Sterbebegleitung – und wenn ja, welche?

Gesprächsrunde mit Uwe Enenkel, Ingrid Kieninger, Stefanie Janssen,
Katrin Matthaei, Ina Ratzlaff

 
20:30

Zeit zum Kennenlernen und Netzwerken; Besuch der Krankenstube für Obdachlose bei Interesse

 
21:00

Ende der Veranstaltung

 
Veranstaltungsort
Gesundheitszentrum St. Pauli
Seewartenstrasse 10
20459 Hamburg
Veranstalter
Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e. V.
Hammerbrookstraße 73
20097 Hamburg
Teilnahmegebühr

Keine

 

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Aktualisiert am 23.10.15 14:21