Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

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Projekte 2018

Projektförderung 2018

Der HAG stehen Gelder zur Verfügung, um Projekte der Gesundheitsförderung finanziell zu unterstützen. Die Gelder für den „Projektfördertopf“ stammen von der Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) und von den Hamburger Krankenkassen (GKV). Gemeinschaftlich werden innovative Vorhaben der Primärprävention gefördert. Die Projekte sollen den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und insbesondere einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen erbringen.

In 2018 wurden bereits folgende Projekanträge bewilligt:

 

Gesundheits- und Beautytipps aus fernen Ländern

Caritasverband Hamburg e.V., Projekt elbmütter und elbväter: 3000,-
Eine Arbeitsgruppe sammelt anhand von Gruppengesprächen und Befragungen in Wohnunterkünften Rezepte für Gesundheits- und Beautytipps mit Haushalts- und Lebensmitteln, die einfach und kostengünstig herzustellen sind. Die Anwendung bekannter Hilfsmittel geben günstige Lösungen an die Hand, da diese selbständig und leicht nachzumachen sind. Die Umsetzung dieser Rezepte sorgt für Entspannung und für eine aktive Stressbewältigung. Das seelische Wohlbefinden wird gestärkt, Achtsamkeit im Umgang mit dem eigenen Körper und den mentalen Ressourcen wird gefördert. Die Rezpete werden lektoriert, gestaltet und als Booklet herausgegeben.

 

Stärkencoaching für Eltern von schwert mehrfach behinderten Kindern

Hände für Kinder e.V.: 6.000,-€
Das Angebot richtet sich an Eltern, Alleinerziehende und Mitglieder der Familien von schwerst mehrfach behinderten Kindern, die sich während ihres Aufenthalts im Kupferhof Zeit für sich nehmen sollen. Im Coaching und Austausch der Familien untereinander sollen eigene Ressourcen (wieder) entdeckt und gestärkt werden. Im Anschluss ist ein fortführendes Online-Coaching geplant.

 

Fit im Team, Gesundheit inklusive (FiT)

Evangelische Stiftung Alsterdorf: 12.500,- €
Das Projekt „Fit im Team“ (FiT) - Gesundheit inklusiv, hat zum Ziel, erwachsene Menschen mit komplexen Behinderungen für ihre Gesundheit zu sensibilisieren und sie in ihren individuellen
Fähigkeiten/ Ressourcen zu stärken und gesundheitsrelevante Faktoren im Setting Tagesförderstätte (Tafö) zu verbessern. Durch bedarfsorientierte Maßnahmen der Gesundheitsförderung, die sich sowohl an die Menschen mit Behinderung als auch an ihre Mittler/innen (Assistent/innen bzw. Bezugsbetreuer/innen) wenden, können gesundheitsförderliche Maßnahmen nachhaltig in den Alltag integriert werden. Die inhaltlichen Schwerpunkte konzentrieren sich auf die Themen Ernährung, Bewegung, Entspannung und Gesundes Leben.

 

"Gesund und stark mit Rick und Rack"

Schulverein Schule Hasselbrook: 750,- €
In dem Gesundheitsprojekt soll Vorschulkindern die Bedeutung eines gesunden Lebens in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Entspannung spielerisch verständlich und erfahrbar gemacht werden. Wichtige Faktoren sind hier neben der Einbeziehung der Eltern auch die Integration des Wissens in Freizeit und Familie.

 

Stärketraining: Selbstfürsorge und Resilienzförderung für wohnungslose Frauen

Kemenate Frauen Wohnen e.V.: 1.075,- €
In dem Angebot zur Selbstfürsorge und Resilienzförderung sollen die Besucherinnen ein Verständnis für Stressbelastungen sowie für individuelle Resilienz entwickeln. Die teilnehmenden Frauen sollen Stressreaktionen bei sich selbst verstehen und mit einfachen Techniken das Wohlsein stärken (die eigene Resilienz praktisch erfahren) und in den Alltag übertragen. Techniken die dabei zur Anwendung kommen sind sogenannte CRM Skills, sowie einfache Körperwahrnehmungsübungen und Progressive Muskelentspannung.

 

Herz, Lunge und Auge der Veddel

Poliklinik Veddel: 8.500,- €
Das Stadtteilgesundheitszentrum Poliklinik Veddel bietet zum Thema Gesundheitszustand im Rahmen des
250-jährigen Jubiläums der Hamburger Elbinsel Veddel im August/September 2018 einer breiten Öffentlichkeit und insbesondere den Veddeler*innen (ca. 5.000) eine interaktive
Kunstaktion. Anhand von drei teilweise begehbaren Installationen mit begleitenden Lernmodulen werden drei Organe des menschlichen Köpers im öffentlichen Raum präsentiert und in Zusammenhang mit gesellschaftlichen Faktoren gesetzt.

 

Pädagogisches Boxen

Gefangene helfen Jugendlichen e.V.: 2.245,- €
Durch das pädagogische Boxen soll das körperliche, psychische und soziale Wohlbefinden der Teilnehmer*innen verbessert werden. Als Ausdauersport ist Boxen hervorragend dazu geeignet, das Risiko für Krankheiten des Kreislaufsystems bei Jugendlichen effektiv zu verringern. Darüber hinaus
werden den Jugendlichen zum Abbau von Stress Möglichkeiten für verschiedene Entspannungsübungen (Chi-Gong) an die Hand gegeben. Ein weiteres Ziel des Boxtrainings ist eine Verbesserung des Sozialverhaltens.

 

Stark und sicher

Allerleirauh e.V.: 5.120,-€
Das Projekt richtet sich an Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen, sowie Multiplikator*innen, Lehrer*innen und Leitungen von Behinderteneinrichtungen.
Den Mädchen und jungen Frauen soll durch Wissen um eigene Rechte und Stärkung des eigenen Selbstwerts, die Durchsetzung der eigenen Grenzen zum Schutz vor (sexualisierter) Gewalt vermittelt werden.

 

Radfahren für (migrantische) Frauen

ParkSportInsel e.V.: 3.600,- €
Im Wilhelmsburger Inselpark sollen für migrantische Frauen Radfahrkurse durchgeführt werden. Der Kurs richtet sich vor allem an ehemaligen Bewohnerinnen einer Wohnunterkunft, steht aber auch allen anderen migrantischen Frauen, die auf der Elbinsel leben, offen. Es sind drei Kurse mit jeweils 6 teilnehmenden Frauen geplant.

 

Präventionskurs für Kinder psychisch kranker Eltern

wellengang.hamburg: 8.506,-€
Das präventive Kursangebot mit begleitender Elternarbeit richtet sich an Familien mit einem psychisch erkrankten Elternteil und Kindern im Alter von 7-17 Jahren. Die Kinder erlernen den Umgang mit der elterlichen Erkrankung, haben die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Kindern und entwickeln Notfallpläne für schwierige Situationen. Insgesamt sind 12 Einzeltermine in einem Zeitraum von 5 Monaten geplant.

Der Film "Wir sind hier!" mit Kindern psychisch kranker Eltern feierte mittlerweile Premiere.

 

Projektförderung

 
Aktualisiert am: 06.12.18