Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: HAG, Foto HAG
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Die HAG fördert Projekte

Die HAG kann Gesundheitsförderungsprojekte finanziell unterstützen. Die Fördermittel stellen die Hamburger Krankenkassen (GKV) -gemäß des § 20 SGB V- und die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz Hamburg zur Verfügung.

Wir beraten Sie gerne und erläutern Ihnen die Leitlinien der Projektförderung.
In Einzelfällen steht die HAG auch als Kooperationspartnerin zur Verfügung.

 

Wer kann eine Projektförderung erhalten?

Gefördert werden Hamburger Vereine, Initiativen oder Gruppen. Wirtschaftsunternehmen, Einzelpersonen sowie Körperschaften öffentlichen Rechts können nicht gefördert werden.

 

Welche Projekte sind förderungswürdig?

Förderungswürdig sind Projekte, die den Gesundheitszielen der Ottawa-Charta von 1986 entsprechen. Gesundheit wird dabei als körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden verstanden. Projekte zur Gesundheitsförderung sollten den allgemeinen Gesundheitszustand verbessern und einen Beitrag zur Verminderung sozial bedingter Ungleichheit von Gesundheitschancen leisten. Sie sollten Bezug nehmen auf die Lebenswelten Kita, Schule, Pflegesituationen oder Stadtteil. Sie tragen auf innovative Weise dazu bei, den Zugang zu Angeboten der Prävention und Gesundheitsförderung zu fördern und Angebotslücken zu schließen.

 

Handlungsfelder

  • Ernährung
  • Bewegung
  • Entspannung/Stressbewältigung
  • Suchtprävention
  • Seelische Gesundheit
 

Welche Projekt-Ziele werden gefördert?

Die HAG-Projektförderung orientiert sich sowohl am „Leitfaden Prävention“ der gesetzlichen Krankenkassen als auch an den Zielen des Landespräventionsprogramms „Pakt für Prävention – Gemeinsam für ein gesundes Hamburg“ in den folgenden drei Lebensphasen:

 
  • Gesund Aufwachsen
  • Gesund alt werden
  • Gesund leben und arbeiten
 

Mögliche Projekt-Ziele:

  • Schaffung gesünderer Lebensverhältnisse
  • Senkung von Gesundheitsrisiken
  • Abbau von Benachteiligung
  • Stärkung der Selbsthilfe
  • Erhalt gesunder Lebensweisen
 

Was sollte bei der Konzeption des Projektes beachtet werden?

  • Gesundheitsförderliche Aktivitäten/Maßnahmen bilden den Schwerpunkt des Vorhabens.
  • Es handelt sich um zusätzliche, innovative oder neue Aktivitäten/Maßnahmen, die über das Regelangebot des Projektanbieters hinausgehen.
  • Mit der Maßnahme kann erst nach Bewilligung begonnen werden.
 

Worauf ist bei der Projekt-Finanzierung zu achten?

  • Eine Gesamtfinanzierung ist nur in Ausnahmefällen möglich. Eigenmittel müssen im Antrag aufgeführt werden.
  • Wenn ein Projekt von der HAG finanziert wird, ist die Finanzierung durch weitere Krankenkassenmittel ausgeschlossen.
  • Ein Projekt kann nicht wiederholt finanziert werden.
  • Für Referent_innen aus dem öffentlichen Dienst kann kein Honorar beantragt werden.
  • Die Finanzmittel sind in dem Haushaltsjahr auszugeben, in dem sie bewilligt werden.
  • Von der Finanzierung ausgeschlossen sind Investitionen, Personalstellen sowie die Anschaffung von Ausstattungsgegenständen und Lebensmitteln.
 

Was sollte im Projektantrag stehen?

Übersicht Projektförderung

Die oben aufgeführten Punkte sollten im Projektantrag enthalten sein (max. 4 Seiten Umfang).

 

Was ist bei einer Förderung zu beachten?

Bei Veröffentlichungen im Rahmen geförderter Projekte muss auf die Finanzierung durch die HAG hingewiesen werden. Nach Ende der Maßnahme sind ein detaillierter Abschlussbericht und eine Abrechnung mit Verwendungsnachweisen inkl. Originalbelegen vorzulegen.

 

Dokument zum Herunterladen

Leitlinien der Projektförderung

 

Antragsfristen

Viermal im Jahr entscheidet die HAG-Finanzgruppe über die Vergabe von Projektmitteln für das laufende Haushaltsjahr. Bitte reichen Sie Ihren Förderantrag ein bis zum
31. Januar 2018
30. April 2018
03. September 2018
22. Oktober 2018

 

Ihre Ansprechpartnerin:

Petra Hofrichter
icon: telefon 040 / 2880 364 11
icon: mail Mail senden
 

Mitglieder HAG-Finanzgruppe

  • Anette Borkel, stellvertret. Vorsitzende HAG, VHS Programmleitung
  • Nicole Dirks-Wetschky, Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz
  • Kim Ebert, BKK-Landesverband NORDWEST
  • Katharina Hauschild, AOK Rheinland/Hamburg
  • Sabine Heitmann, DAK
  • Maja Jäger, IKK Classic
  • Michael Schulz, TK Landesvertretung Hamburg
  • Stephan Sorgenfrei, BARMER
 
 

Projektförderung

 
Aktualisiert am: 08.11.17