Gesundheitsförderung in der Integrierten Stadtteilentwicklung
Gesundheitliche Ungleichheit bildet sich auch räumlich ab. Sozioökonomische Faktoren wie Bildung, Einkommen oder Migrationshintergrund beeinflussen die Wohnbedingungen und Lebensweisen sowie die damit verbundenen Gesundheitsrisiken der Menschen. Wer arm ist, lebt häufiger in einer Umgebung, die krank machen kann.
Dies hat einen einfachen Grund. Sozial benachteiligte Menschen leben häufig in einwohnerstarken Stadtteilen, die erhebliche Defizite aufweisen, bezogen auf:
- Sozialstruktur
- Arbeitsplatz- und Ausbildungsangebot
- soziale und kulturelle Infrastruktur
- Qualität des Wohnungsbestands
- Qualität des Wohnumfeldes und der Umwelt
Gesundheitsförderung im Bereich Soziale Lage ist daher eng mit dem Setting Stadtteil verknüpft.
Aktivitäten
Um die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure im Stadtteil zu fördern, bietet der Regionale Knoten sektorenübergreifende Praxisworkshops und Fortbildungen an.
Einen Überblick über die vergangenen Veranstaltungen erhalten Sie hier.