Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: HAG, Foto HAG
 

Erwerbslosigkeit und Gesundheit

Für viele Arbeitslose bedeutet die Kündigung nicht nur einen Einkommensverlust, sondern eine tiefgreifende Lebenskrise. Sie verlieren den geregelten Tagesablauf, den Kontakt zu Kolleginnen und Kollegen und erfahren eine gesellschaftliche Abwertung. Dadurch entstehen bei Betroffenen neben existenziellen Ängsten auch Gefühle von sozialer Isolation, Vereinsamung und Resignation.
Die geringere Teilhabe am gesellschaftlichen und sozialen Leben wirkt sich negativ auf die psychosoziale Gesundheit aus. Vermindertes Selbstwertgefühl, depressive Störungen oder Suchtmittelkonsum können die Folge sein. Eine Auswertung internationaler Studien zur Morbidität und Mortalität ergab ein 2,6-fach höheres Sterblichkeitsrisiko durch Erwerbslosigkeit.
Maßnahmen der Gesundheitsförderung sollten daher mit der Arbeitsförderung verknüpft werden. Um die Gesundheit von Erwerbslosen und ihren Angehörigen zu fördern, braucht es aber auch ein abgestimmtes Zusammenwirken der Akteure aus den unterschiedlichen Bereichen. Dazu zählen neben der hausärztlichen Versorgung die Job Center, die Beschäftigungsträger, aber auch Kitas, die Stadtteilarbeit, die Wohnungsunternehmen und andere Partner im Quartier.

 

Aktivitäten des Regionalen Knoten

  • Planung und Durchführung von Kooperationsveranstaltungen
  • Herausgabe themenbezogener Broschüren
 

Ihre Ansprechpartnerin:

Petra Hofrichter
icon: telefon 040 2880 364 14
icon: mail Mail senden
 

Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen

Kooperationsverbund „Gesundheitsförderung bei sozial Benachteiligten“:
Gemeinsam handeln: Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen
Eckpunkte zum Vorgehen im kommunalen Rahmen

icon: dokument Poster

 

Gemeinsam handeln: Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen

Eckpunkte zum Vorgehen im kommunalen Rahmen

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Aktualisiert: 25.04.12 09:11 von Petra Hofrichter