Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: HAG, Foto HAG
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Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention

Das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention (PrävG) ist am 25. Juli 2015 in Kraft getreten. Seitdem sind gesetzliche Kranken- und Pflegekassen, die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen sowie die Träger der gesetzlichen Rentenversicherung verpflichtet, gemeinsam mit dem Bundesland bzw. der Kommune im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention zusammenzuarbeiten.
Das Ziel ist, ein koordiniertes gemeinsames Vorgehen sicherzustellen, um sozial bedingte Ungleichheiten von Gesundheitschancen zu vermindern.

Seit Oktober 2015 gibt es die Nationale Präventionskonferenz (NPK), die getragen wird von den Spitzenorganisationen der gesetzlichen Sozialversicherungen. Sie findet jährlich statt, entwickelt und schreibt die Nationale Präventionsstrategie fort und beschließt bundesweit gültige Rahmenempfehlungen (Bundesrahmenempfehlungen – BRE). Die Grundsätze der Zusammenarbeit der Länder bzw. Kommunen mit den Sozialversicherungsträgern werden in Verträgen – sogenannten Landesrahmenvereinbarungen – geregelt.

Eine Bundespräventionsberichterstattung wird bis 2019 aufgebaut werden.

Das GKV-Bündnis für Gesundheit ist eine gemeinsame Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Umsetzung von Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten. Ein Arbeitsschwerpunkt ist die Unterstützung der kommunalen Gesundheitsförderung zu unterstützen. Der GKV-Spitzenverband hat daher die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) damit beauftragt, die Arbeit der Koordinierungsstellen Gesundheitliche Chancengleichheit (KGC) qualitativ und quantitativ weiterzuentwickeln. Damit sollen die Aktivitäten im Themenfeld soziale Benachteiligung und vulnerable Zielgruppen auf Ebene der Bundesländer koordiniert und ausgebaut werden. Die Beauftragung ist Teil der Umsetzung des Präventionsgesetzes.

Die Grundsätze für die Zusammenarbeit des Landes Hamburg mit den Sozialversicherungsträgern bei gemeinsamen Präventionsprojekten in den nicht-betrieblichen Settings (NBS), in der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) und der Prävention in der (teil-)stationären Pflege sind in einem Vertrag – der Landesrahmenvereinbarung Hamburg (LRV Hamburg) – niedergelegt worden. Dort haben sich die Beteiligten auch auf die Einbeziehung von bewährten Hamburger Strukturen, wie dem „Pakt für Prävention“, der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) und der ArbeitsschutzPartnerschaft – Hamburger Bündnis für eine gesunde und sichere Arbeitswelt verständigt.

 

Ihre Ansprechpartnerin

Dr. Birgitt Höldke
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Präventionsgesetz

 
Aktualisiert am: 08.10.18