Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.

Motiv: Leben mit Dementz, Foto HAG
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Projektförderung der Landesinitiative Leben mit Demenz

Was kann über die LMD-Projektförderung gefördert werden?

Die Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg bei der Hamburgischen Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. (HAG) kann kleinere Projekte und Veranstaltungen aus dem Themenfeld Leben mit Demenz in Hamburg in Höhe bis zu 1.500 Euro je Kalenderjahr fördern. Insgesamt stellt die Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV) dafür pro Kalenderjahr 10.000 Euro zur Verfügung.

 

Wer kann eine Projektförderung erhalten?

Gefördert werden Arbeitsgruppen der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg sowie lokale Hamburger Demenznetzwerke, die sich in der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg engagieren. Wirtschaftsunternehmen, einzelne Träger und Einzelpersonen können nicht gefördert werden.

 

Welche Projekte und Maßnahmen sind förderungswürdig?

Förderungswürdig sind Projekte und Maßnahmen, die den Zielen der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg entsprechen und dazu beitragen, die Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen in Hamburg zu verbessern, insbesondere durch:
* eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit
* Unterstützung von Selbstbestimmung und Teilhabe
* Aktivitäten, die dazu beitragen, dass das Leben mit Demenz in der Stadt als Normalität wahrgenommen wird
* eine Vernetzung der Akteure
* Anregungen zur Weiterentwicklung bedarfsgerechter Angebote.

 

In welchen Settings bzw. Handlungsfeldern kann eine Förderung erfolgen?

  • ambulante und stationäre Pflege
  • medizinische Versorgung
  • eigene Häuslichkeit
  • öffentlicher Raum / Quartier / Dienstleister
  • Kunst und Kultur / Sport und Bewegung
 

Welche Projekte/Maßnahmen werden gefördert?

  • öffentlichkeitswirksame Maßnahmen, Veranstaltungen, Schulungen von Akteuren (z.B. zur Verbesserung der Teilhabe-Chancen)
  • Fachveranstaltungen (z.B. Honorare für Referent*innen, Catering, Flyer, Raummiete etc.)
  • Projekte (z.B. Honorarmittel für Recherche, Layout und Druck für Informations-Materialien etc.)
 

Was und wer werden nicht gefördert?

  • Veranstaltungen im Rahmen der Aktionswoche Demenz können nicht auf diesem Wege gefördert werden.
  • Wer eine Förderung erhält, kann nicht zugleich über die Förderrichtlinie „Kleinräumige Netzwerke – Leben mit Demenz“ gefördert werden.
 

Wer kann wo einen Förderantrag stellen?

  • Anträge können von Arbeitsgruppen der LMD und Demenznetzwerken aus Hamburg gestellt werden. Die Arbeitsgruppen bzw. Demenznetzwerke benennen eine Einrichtung bzw. Person als Antragsteller*in.
  • Anträge sind bei der Koordinationsstelle LMD zu stellen (per Post oder per Mail: susanne.kohler@hag-gesundheit.de).
  • Die Antragsunterlagen sind auf der Homepage der HAG zu finden (www.hag-gesundheit.de/demenz)
 

Welche Fristen gibt es für die Antragsstellung?

  • Über Anträge wird zweimal jährlich entschieden.
  • Anträge für das Folgejahr können bis zum 30. November gestellt werden.
  • Für die zweite Vergaberunde müssen Anträge bis zum 30. Mai für das laufende Jahr bei der Koordinationsstelle eingehen (per Post oder per Mail).
  • Für das Jahr 2020 ist zusätzlich eine Antragstellung einmalig bis zum 29. Februar möglich.
 

Wie wird über die Förderung entschieden?

  • Über die eingegangenen Anträge entscheidet ein Vergabeausschuss. Diesem gehören die Koordinationsstelle sowie zwei gewählte Ausschussmitglieder an (je 1 Arbeitsgruppensprecher*in und 1 Netzwerksprecher*in). Diese werden von der AG Plenum bzw. dem Forum Konferenzen und Allianzen für 2 Jahre bestimmt. Für die beiden gewählten Ausschussmitglieder wird je einem*einer Stellvertreter*in (je 1 Arbeitsgruppensprecher*in und 1 Netzwerksprecher*in) gewählt, die im Verhinderungsfall oder bei eigenen Projektanträgen der gewählten Ausschussmitglieder über die Anträge mitentscheiden.
  • Der Ausschuss prüft, ob die Projekte förderwürdig sind (s.o.).
  • Wenn die Antragssumme der eingegangenen Anträge die Gesamtfördersumme der LMD-Projektförderung überschreitet, entscheidet das Gremium, welche Projekte gefördert werden können. Vorrang haben in diesem Fall Projekte, die Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen möglichst direkt ansprechen.
  • Projekte können nur bis zur Höchstsumme der zur Verfügung stehenden Mittel gefördert werden. Es besteht kein Rechtsanspruch auf eine Förderung.
 

Was ist bei der Antragstellung und Förderung noch zu beachten?

  • Mit der Maßnahme kann erst nach Bewilligung begonnen werden.
  • Änderungen des Projektinhalts oder der Kosten sind mit der Koordinationsstelle der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg abzustimmen.
  • Nach Ende der Maßnahme sind ein kurzer Bericht sowie eine Abrechnung mit den Originalbelegen zu erstellen. Die Mittel müssen in dem Jahr ausgegeben werden, für das sie beantragt wurden.
  • Bei Veröffentlichungen im Rahmen geförderter Projekte muss auf die Finanzierung durch die Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg / Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung (HAG) e.V. hingewiesen werden:„Dieses Projekt (die Veranstaltung) wird (wurde) durch die Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg gefördert“. Dafür stellen wir Ihnen das Logo der Landesinitiative Leben mit Demenz in Hamburg zur Verfügung.
  • Die Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V. behält sich vor, in ihren Veröffentlichungen auf geförderte Projekte bzw. Veranstaltungen zu verweisen.
 

Antragsfristen

Ein Ausschuss entscheidet über die Vergabe der Projektmittel.
Antragsfristen für das Jahr 2020 sind:
29.02.2020
30.05.2020
30.11.2020 (für Vorhaben in 2021)

 

Ihre Ansprechpartnerin

Susanne Kohler
icon: telefon 040 2880 36418
icon: mail Mail senden
 
 

Leben mit Demenz

 
Aktualisiert am: 29.01.20